Wir veröffentlichen auf unserer Website einen Artikel, den wir im Jahr 1978 in der Internationalen Revue Nr. 2 - also 25 Jahre nach dem Arbeiteraufstand vom 17. Juli 1953 in der damaligen DDR – geschrieben und abgedruckt haben. Die stalinistischen Regime des Ostblocks, zu denen die DDR gehörte und mit denen die Arbeiterklasse in den massiven Kämpfen in Berlin und Ostdeutschland damals direkt konfrontiert waren, sind 1989 zusammengebrochen. Die kapitalistische Unterdrückung hat in diesen Ländern nach 1989 eine

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Im ersten Teil dieses Artikels sind wir auf die in verschiedenen mündlichen und schriftlichen Beiträgen debattierte Frage des Klassencharakters der Gewerkschaften eingegangen. Wir sind dabei zum Schluss gekommen, dass die Position, die von einem nicht eindeutig bürgerlichen, sondern ambivalenten Charakter der Gewerkschaften in der heutigen Zeit spricht, letztlich mindestens in Teilen den Schein aufrecht erhält, den diese so genannten Arbeiterorganisationen über ihr eigenes Wesen erwecken wollen. Wir kommen nun zum zweiten Punkt, welcher der

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Für die Mehrheit der revolutionären Gruppierungen von heute sind die Gewerkschaften keine Organisationen mehr, die die unmittelbaren Interessen der Arbeiterklasse vertreten können, ganz zu schweigen von ihren revolutionären, historischen Interessen. Es herrscht auch weitestgehende Übereinstimmung darin, dass die effektivste Form für die Organisierung und Ausbreitung des Kampfes heute die Generalversammlung der ArbeiterInnen und die gewählten und jederzeit rückrufbaren Komitees sowie Koordinierungsorgane sind, die aus den

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Während die angeblichen „arabischen Revolutionen“ ihren zweiten Jahrestag feiern, verdeutlichen die Aufstände und Massendemonstrationen der letzten Wochen und Monate in Ägypten und Tunesien, dass die Ablösung der Diktatoren Ben Ali und Mubarak nichts gelöst hat. Im Gegenteil, die wirtschaftliche Lage hat sich weiter verschlechtert, die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, die Armut spitzt sich zu und die Angriffe gegen die Arbeiter wurden nochmals verschärft. Autoritäres Vorgehen der Regierungen, Gewalt, Repression stehen heute genauso auf der Tagesordnung wie bei den

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Während die angeblichen „arabischen Revolutionen“ ihren zweiten Jahrestag feiern, verdeutlichen die Aufstände und Massendemonstrationen der letzten Wochen und Monate in Ägypten und Tunesien, dass die Ablösung der Diktatoren Ben Ali und Mubarak nichts gelöst hat. Im Gegenteil, die wirtschaftliche Lage hat sich weiter verschlechtert, die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, die Armut spitzt sich zu und die Angriffe gegen die Arbeiter wurden nochmals verschärft. Autoritäres Vorgehen der Regierungen, Gewalt, Repression stehen heute genauso auf der Tagesordnung wie bei den

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Eine Milliarde Menschen leiden an Unterernährung (1). Hinzu kommt die wachsende Not eines Großteils der Weltbevölkerung. Trotz des technischen Fortschritts und der immer größeren Produktionskapazitäten leidet das Gros der Menschheit immer noch an Hunger.

 

Wie kann man solch ein Paradox erklären? Die herrschende Klasse bietet als Erklärung an, dieses Phänomen sei auf eine „Erschöpfung der Ressourcen“ (2) und auf das „Bevölkerungswachstum“ (3) zurückzuführen.

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Eine Milliarde Menschen leiden an Unterernährung (1). Hinzu kommt die wachsende Not eines Großteils der Weltbevölkerung. Trotz des technischen Fortschritts und der immer größeren Produktionskapazitäten leidet das Gros der Menschheit immer noch an Hunger.

 

Wie kann man solch ein Paradox erklären? Die herrschende Klasse bietet als Erklärung an, dieses Phänomen sei auf eine „Erschöpfung der Ressourcen“ (2) und auf das „Bevölkerungswachstum“ (3) zurückzuführen.

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Es ist immer schwierig und unklug, exakte Vorhersagen über die Entwicklung der internationalen Lage zu machen, insbesondere wenn die imperialistischen Spannungen und Konflikte einen immer irrationaleren und chaotischeren Charakter annehmen. Aber eins kann man mit einiger Sicherheit sagen, unabhängig davon, ob das Regime stürzt oder nicht: Am Ende wird es noch mehr Konflikte, noch mehr Blutvergießen geben. Der Krieg in Syrien wird sich weiter zuspitzen und über die Landesgrenzen ausdehnen. Schon jetzt tragen „ausländische Kräfte" beträchtlich zur Dynamik, zu weiterem Blutvergießen und größerer Instabilität bei. Auf der einen Seite Russland, Iran, China und Hisbollah, die das Assad-Regime unterstützen; auf der anderen Seite ein ganzer Haufen unterschiedlicher Interessen, Rivalitäten und potenzieller Konflikte: die Türkei, die Golfstaaten, Frankreich, Großbritannien, die USA, Deutschland, Jordanien, Ägypten, um nur die Hauptspieler zu nennen, die die verschiedenen „Rebellengruppen" und „Fraktionen" manipulieren. Zudem kommen noch al-Qaida im Irak, die Kurden und die verschiedenen palästinensischen Gruppierungen hinzu. Die Interventionen all dieser großen und kleinen imperialistischen Gangster bringen für die lokale Bevölkerung nur Unheil und für die Region noch mehr Instabilität.

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