Anfang Oktober kenterte ein überfülltes Boot vor der Insel Lampedusa. Mehr als 350 Flüchtlinge starben bei diesem tragischen Ereignis. Einige Tage später sank ein anders Schiff vor der Küste Maltas und ein Dutzend Menschen ertranken dabei. Jedes Jahr verlieren etwa 20.000 Menschen ihr Leben, bevor sie die Festung Europa erreichen!

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Das abscheuliche Spektakel um die Ausstellung der Kinderleichen nach dem Giftgasangriff am 21. August am Rande Damaskus‘ hat die Führer der Welt, deren heuchlerische Reaktionen allein von ihren imperialistischen Interessen diktiert wurden, nicht wirklich bewegt. Der Einsatz von Giftgas auf beiden Seiten im Ersten Weltkrieg, die Freisetzung von chemischen Kampfstoffen in Vietnam und die Atombombe gegen Japan sind allesamt Beispiel dafür, dass unsere wunderbaren Demokratien nie gezögert hatten, Zuflucht bei den mörderischsten Waffen zu suchen. Die Regierungserklärungen

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Das abscheuliche Spektakel um die Ausstellung der Kinderleichen nach dem Giftgasangriff am 21. August am Rande Damaskus‘ hat die Führer der Welt, deren heuchlerische Reaktionen allein von ihren imperialistischen Interessen diktiert wurden, nicht wirklich bewegt. Der Einsatz von Giftgas auf beiden Seiten im Ersten Weltkrieg, die Freisetzung von chemischen Kampfstoffen in Vietnam und die Atombombe gegen Japan sind allesamt Beispiel dafür, dass unsere wunderbaren Demokratien nie gezögert hatten, Zuflucht bei den mörderischsten Waffen zu suchen. Die Regierungserklärungen

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Sozialer Aufstand in der Türkei

Das Jahr 2011 war geprägt von einer riesigen Welle sozialer Aufstände, die sich von Tunesien und Ägypten auf andere Länder des Nahen und Mittleren Ostens - einschließlich Israel - und auf das europäische Festland, insbesondere Griechenland und Spanien, und die USA mit der Occupy-Bewegung ausdehnte. Diese Bewegungen hatten je ihre besonderen Wesenszüge, je nach lokalen Gegebenheiten, und alle von ihnen litten unter starken Illusionen in

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Irak, Afghanistan, Libanon, Ägypten, Syrien – überall breiten sich die Massaker aus. Der Horror des Kapitalismus nimmt zu, die Toten werden immer zahlreicher. Ein Gemetzel, das nichts und niemand stoppen kann. Der Kapitalismus, in totalem Zerfall befindlich, stürzt die Welt in die allgemeine Barbarei. Die chemischen Waffen, wie sie zurzeit in Syrien eingesetzt werden, sind leider nur ein Mordwerkzeug unter vielen. Aber diese Perspektive, die – sich selbst überlassen – in der Vernichtung

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Irak, Afghanistan, Libanon, Ägypten, Syrien – überall breiten sich die Massaker aus. Der Horror des Kapitalismus nimmt zu, die Toten werden immer zahlreicher. Ein Gemetzel, das nichts und niemand stoppen kann. Der Kapitalismus, in totalem Zerfall befindlich, stürzt die Welt in die allgemeine Barbarei. Die chemischen Waffen, wie sie zurzeit in Syrien eingesetzt werden, sind leider nur ein Mordwerkzeug unter vielen. Aber diese Perspektive, die – sich selbst überlassen – in der Vernichtung

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Aufruf zur Solidarität mit Gondolkodó Autonóm Antikvárium (Autonomer Buchladen Gondolkodó), Budapest, zur Renovation des Buchladens

Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen Aufruf des ungarischen Buchladens Gondolkodó Autonóm Antikvárium. Wir haben diesen Aufruf verbunden mit dem Wunsch erhalten, dass wir den Buchladen unterstützen und das Anliegen weiter verbreiten. Die IKS kennt und schätzt dieses "Antikvárium" seit mehr als 15 Jahren. An dieser Adresse in Budapest liegen unsere Presse sowie

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Auf der einen Seite spitzen sich die imperialistischen und kriegerischen Spannungen in Syrien und in einem geringeren Maße in der Sahel-Zone zu. Auf der anderen Seite wächst die Wut in der Gesellschaft, wie sich nahezu gleichzeitig in der Türkei und in Brasilien zeigt. Dabei herrschen in der Türkei und Brasilien angeblich zwei unterschiedliche Regimes. Die Wahl, vor die uns der Kapitalismus stellt, könnte nicht deutlicher sein: imperialistischer Krieg oder Klassenkampf, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit oder Solidarität, Barbarei oder Sozialismus

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Wir veröffentlichen hier die Übersetzung einer Erklärung einer Gruppe von ArbeiterInnen in Alicante im Südosten Spaniens, die „empörten Pro-Versammlungs-ArbeiterInnen“ („Pro-Versammlung“ daher, weil sie die Notwendigkeit von Generalversammlungen vertreten, um die Kontrolle über die Kämpfe auszuüben). Sie wurde als Antwort auf die Appelle zu 24-stündigen „Generalstreiks“ herausgegeben (für den 31. Oktober von der CGT, einer Abspaltung von der CNT, die sich selbst anarcho-syndikalistisch nennt, aber faktisch als kleine „radikale“ Gewerkschaft wirkt, und für den 14. November von fünf anderen Gewerkschaften ausgerufen, angeführt von den stalinistischen Arbeiterkommissionen und der sozialistischen UGT, den beiden größten Gewerkschaften). Die Genossen dieser Gruppe, die in den letzten zwei, drei Jahren aktiv gewesen waren, prangern diese Gewerkschaftsparaden an, die allein dazu dienen, die ArbeiterInnen zu demoralisieren, und eine Ergänzung zu den wiederholten Schlägen der Rajoy-Regierung sind. Doch sie belassen es nicht dabei. Sie stellen eine Perspektive vor: den Kampf für den Massenstreik, die umfassenste Tendenz in der Klassenbewegung des vergangenen Jahrhunderts, wie dies jeder bedeutende proletarische Kampf seit 1905 in Russland deutlich veranschaulicht hat.

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